Immobilien : URTEILE

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Wenn eine Firma mit neuartigen Baustoffen experimentiert und den Auftraggeber nicht darüber informiert, dann haftet sie 30 Jahre lang für auftretende Schäden. Diese Auffassung vertritt der Bundesgerichtshof (AZ: VII ZR 219/01). In dem konkreten Fall hatten Handwerker für die Armierung der Isolierung in den Unterputz kein Gittergewebe eingelegt, sondern sie verwendeten einen damals neuartigen Faserspachtel. Diese Technik stellte sich als ungeeignet heraus.

Partner darf mit auf das Klingelschild

Wenn ein Mieter einen neuen Lebenspartner findet und mit diesem seine Wohnung teilt, darf der Name des Partners auf dem Klingelschild vermerkt werden, so das Amtsgericht Berlin (AZ: 11 C 260/98). Die Richter gaben damit einem Mieter Recht, dem der Vermieter mit der Kündigung gedroht hatte, falls der Name nicht von dem Klingelschild verschwinde. Nach Auffassung der Richter darf ein Mieter generell einen Lebensgefährten aufnehmen und der Name auch mit auf der Tür vermerkt werden. ball

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