Immobilien : URTEILE

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Denkmal umgebaut – auch Kosten fürs Nebengebäude sind absetzbar

Der Fall: Es ging um ein sogenanntes „Hinterhaus“, das im Garten des eigentlichen Wohnobjekts lag und von den Eigentümern für viel Geld restauriert worden war. Sie wollten ihre Ausgaben steuerlich abschreiben, hatten jedoch ihre Rechnung ohne das zuständige Finanzamt gemacht. Weil der Zweitbau nicht zu Wohnzwecken diene, so der Fiskus, komme eine Abschreibung nicht in Frage.

Das Urteil: Die Richter sahen die Voraussetzung für eine Steuervergünstigung als erfüllt an. Denn es bestehe ein enger Funktionszusammenhang zwischen den eigentlichen Wohnräumen und dem „Hinterhaus“. Dort befänden sich Abstellräume für Fahrräder, Gartengeräte und Gartenmöbel sowie eine Werkstatt, Ställe für Kleintiere und eine Sattelkammer. Diese Nutzung habe eindeutig etwas mit den Lebens- und Wohnbedürfnissen der Steuerzahler zu tun. Und der Zweck, ein kulturhistorisch wertvolles (denkmalgeschütztes) Gebäude zu erhalten, werde sowieso erfüllt. (Niedersächsisches Finanzgericht, Aktenzeichen 11 K 11002/03) lbs

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