Immobilien : USA: Schnäppchen für Krisengewinnler

Gute Nachrichten für Käufer: Im Zuge der Immobilienkrise sind Häuser in den USA binnen Jahresfrist um ein Drittel billiger geworden. Im amerikanischen Süden erhält man ein Zweitdomizil mit Pool und Garage in ordentlicher Lage inzwischen ab 250 000 Dollar – rund 160 000 Euro. Deutlich mehr ist in Kernregionen wie Los Angeles oder auch in den Neuengland-Staaten zu zahlen. Grundstücke sind erheblich billiger als hierzulande: Eine 1000-qm-Parzelle wird in Florida bereits für unter 20 000 Euro verkauft, allerdings nicht direkt am Meer. Der Immobilienkauf selbst läuft anders ab als in Deutschland: Notare beglaubigen nur die reine Unterschrift, prüfen den Vertrag selbst nicht. Viele Makler empfehlen deshalb, einen Rechtsanwalt einzuschalten. Es gibt keinerlei Grunderwerbssteuer. Dafür zahlt man eine vergleichsweise hohe, aber regional unterschiedliche jährliche Grundsteuer. Bedenken sollten Käufer zudem, dass der US-Staat sich einen Teil eines möglichen Gewinns beim Wiederverkauf abzweigt. moc

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