Visionapartments in Berlin : In der Welt daheim

Eric Stari ist Investor und weltweit viel unterwegs. Nun hat es ihn nach Berlin verschlagen. Der Kosmopolit im Gespräch über sein neues Zuhause in einem der Visionapartments am Alexanderplatz.

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"Ich träume nur selten von festen Wohnverhältnissen", sagt der Global Investor Eric Stari.
"Ich träume nur selten von festen Wohnverhältnissen", sagt der Global Investor Eric Stari.Foto: Thilo Rückeis

Herr Stari, Sie sind als Investor in Europa, USA, Zentralamerika, Afrika und vielen asiatischen Ländern tätig. Sie haben in 16 Ländern gelebt und wohnen nun in einem der Visionapartments am Alexanderplatz. Wo haben Sie sich am wohlsten gefühlt?
Eine meiner besten Zeiten hatte ich in Monaco. Im „Les Floralies“ habe ich ein Apartment mit Blick auf das Hotel Metropole, Hotel de Paris, Cafe de Paris und das Grande Casino. Nachdem mir Monaco zu klein wurde, habe ich auch gleichzeitig im 1221 Ocean Avenue in Santa Monica, Kalifornien gewohnt. Die Aussicht auf den Pazifik auf der einen und die Aussicht über Los Angeles von der anderen Seite waren ein Traum. Später habe ich dann von Indien bis in die Philippinen in fast jedem Land Asiens gelebt.

Als Nomade zu wohnen, kann sicher ganz schön ungemütlich werden. Worauf können Sie im Wohnumfeld nicht verzichten?
Ein wichtiger Aspekt ist der Faktor Ruhe. Weiterhin weiß ich eine saubere und abwechslungsreiche Umgebung sehr zu schätzen. Mit viel Charme und hellen und positiven Farben gestaltete Einrichtungen runden das Paket weiter ab. Zu meinen ständigen Reisebegleitern zählen mehrere wichtige Bücher, die verschiedenste Bereiche über Human Nature , Philosophie und Biografien abdecken. Für den tagtäglichen Arbeitsbedarf besitze ich ein Apple MacBook Air. Ferner habe ich mir von der schwedischen Firma „Case Power“ ein Zusatzakku für mein Smartphone zugelegt.

Visionapartment-Häuser bieten mehrere Einrichtungsstile, das in Berlin insgesamt vier. Welchen bevorzugen Sie?
Ich habe mich für ein Apartment im China-Stil entschieden. Zum einen ist dies meiner Zeit in Asien geschuldet. Zum anderen sprechen mich die einfachen und klaren Formen der Einrichtung an. Das Apartment wirkt hell sowie einladend und strahlt somit eine positive Grundstimmung aus.

Sie sind bewusst – oder unbewusst – am Rande eines der unbehausteten Plätze Berlins gelandet. Warum?

Die Wahl geschah eher zufällig. Ich lief in der Otto-Braun-Straße an einem Werbeschild der VisionApartments vorbei und fühlte mich sofort angesprochen. Die Lage ist meinem Erachtens nach sehr zentral. Sie trifft durch die vielen erstklassigen asiatischen Lokale und Restaurants sowie Einkaufsmöglichkeiten in fußläufiger Nähe um die Torstraße genau meinen Geschmack.

Drei Viertel aller Mieter träumen von den eigenen vier Wänden. Sie auch?
Ehrlich gesagt: Ich träume nur sehr selten von festen Wohnverhältnissen an einem Ort. Ich habe viele verschiedene Länder, Kulturen als auch Menschen kennengelernt, die mir die Vielfalt dieser Welt gezeigt und in mir einen Drang nach Abwechslung geweckt haben. Ich bin mittlerweile zu sehr das gesellige Großstadtleben und die weltweiten Offerten gewohnt, um mich dauerhaft an eine Stadt zu binden. So bietet zum Beispiel Europa eine hohe Lebensqualität, Asien hat hingegen wirtschaftliche und kulinarische Vorzüge. Für mich stehen diese beiden Welten jedoch auf einer Ebene. Ich möchte beides nicht missen. Albert Einstein hat gesagt: „Wenn du einmal deinen Horizont erweitert hast, ist es nicht mehr möglich in den ursprünglichen Horizont zurück zu gehen.“ Mein Buddha-Lehrer hat mir gesagt: „Du kannst überall auf der Welt zu Hause sein, solange du ein offenes Herz hast.“

Das Interview führte Reinhart Bünger.

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