Immobilien : Von bleibender Schönheit Dekorative Trockenblumen

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Kurz vor dem völligen Aufblühen ist der richtige Zeitpunkt, Strohblumen (Helichrysum bracteatum) als Trockenblumen zu schneiden. Haben sie sich bereits voll geöffnet, fallen die Blütenblättchen beim Trocknen ab, erläutert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. Beim Sonnenflügel (Helipterum) müssen die Blütenköpfe ganz aufgeblüht sein, Schneidet man sie zu früh oder bei trübem Wetter, erhält man getrocknete Knospen. Meerlavendel (Limonium), auch als Statice bekannt, lässt sich dagegen über einen langen Zeitraum schneiden.

Nicht die vergänglichen Blüten, sondern die ausdauernden Blütenhüllen zeigen die schönen Farben. Kugelamarant (Gomphrena), Venezuela, Hahnen- und Federbusch-Celosie, Goldknöpfchen (Helichrysum apiculatum), Schleierkraut und das Gelbe Ageratum (Lonas annua) sind weitere Trockenblumen. Sie alle werden nach dem Schnitt sortiert, sorgfältig gebündelt und an luftigem Platz als lockere Sträußchen mit den Köpfen nach unten aufgehängt. Trocknen sie zu langsam, kann sich möglicherweise Schimmel bilden, der das Gewebe unansehnlich werden lässt.

Neben den klassischen Strohblumen lassen sich auch die Schoten des Silberlings, Fruchtstände von Distel und Jungfer im Grünen (Nigella), Ähren und Rispen von Gräser trocknen. Wer Getreideähren konservieren möchte, sollte den Trockenplatz sorgfältig wählen, sonst könnten sie hungrigen Schnäbeln zum Opfer fallen. dpa / gms

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