Wohnen im Passivhaus : Gut fürs Klima - in der Wohnung und auf der Erde

WAS SIND DIE VORTEILE?


„Der wichtigste Aspekt ist der Umweltschutz“, sagt die auf Passivhäuser spezialisierte Architektin Christine Reumschüssel. Denn der Kohlendioxid-Ausstoß wird deutlich reduziert – das Objekt in der Bänschstraße soll sogar CO2-neutral werden. Die Bewohner werden außerdem niedrigste Kosten für Energie haben – und durch die Belüftungsanlage entsteht ein angenehmes Raumklima.

WER HAT’S ENTWICKELT?
Als Erfinder gilt das Passivhaus-Institut (PHI) in Darmstadt. Unter Leitung von Wolfgang Feist entwickeln 23 Mitarbeiter Ideen zur effizienten Energienutzung bei Gebäuden. Das erste Demonstrationsvorhaben des Instituts ist das Mehrfamilienhaus Darmstadt Kranichstein, gebaut 1990.
Mehr unter: www.passiv.de und www.arge-sh.de.

WER ZERTIFIZIERT UND FÖRDERT?
Wer ein Passivhaus gebaut hat, kann sich die Qualität zertifizieren lassen. Das macht neben dem PHI unter anderem die Arbeitsgemeinsschaft für zeitgenössisches Bauen in Kiel. Neben KfW-Förderung aus dem Programm Ökologisches Bauen gibt es in Berlin keine spezielle Förderung.
Weitere Informationen: www.kfw-foerderbank.de.

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