Immobilien : Zahl der Haushalte steigt weiter

Mit einer Million mehr Haushalten in Deutschland rechnet LBS Research für das Jahr 2020 in Deutschland. Grund ist vor allem der Anstieg der Haushalte junger und alter Alleinstehender.

Die Forschungsabteilung der Landesbausparkassen schreibt dazu Erhebungen des Statistischen Bundesamts fort und sieht das Wachstum regional ungleich verteilt – Tribut an die Binnenwanderung hin zu wirtschaftlich starken Regionen. Die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung von Menschen in den nächsten 15 Jahren sieht das Bundesamt in den Ballungsräumen selbst: So weist die Wachstumsrate der Haushalte im Stadtstaat Hamburg mit acht Prozent innerhalb von 15 Jahren den Spitzenwert aus, und auch Bremen liegt mit fünf Prozent noch vor Niedersachsen (drei Prozent). Von den Flächenländern liegen Baden-Württemberg und Bayern mit einem Plus von sieben Prozent an der Spitze, gefolgt von Schleswig-Holstein (fünf Prozent). In Westdeutschland prognostizieren die Demografen nur für das Saarland ein geringfügiges Minus von zwei Prozent. Deutlicher sind dagegen die Haushalts-Verluste in den neuen Ländern – mit Ausnahme einer leicht positiven Entwicklung in Berlin und Brandenburg.

Angesichts der Zahlen und weniger neu gebauter Wohnungen warnt LBS Research vor Engpässen: Man müsse für die Planung nicht nur die Bevölkerungsentwicklungen zugrundelegen, sondern auch die der Haushaltszahl. Tsp

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