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W.H.

Mehr als hundert Gärtner beziehungsweise Züchter präsentieren am 4. und 5. September auf dem traditionellen Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten ihr reiches Angebot. Jeweils von 11 bis 18 Uhr kann aus einem reichhaltigen Sortiment an Stauden, Gehölzen und Zwiebeln ausgewählt werden. An weiteren Marktständen findet der Besucher „Nahrung, die den Gaumen freut und dem Körper wohl tut“. Der Botanische Garten lädt zu einem Rundgang ein, und der Gärtnerhof, als Veranstalter, bepflanzt in der Anlage 14 Schmuckbeete. Experten beraten in allen Fragen der Gestaltung, Bepflanzung und Pflege rund um den Garten. Für den Staudenmarkt wird kein zusätzliches Eintrittsgeld verlangt. Weitere Informationen im Internet unter www.berliner-staudenmarkt.de.

Botanische Führung. Das Freilandlabor Britz lädt am 26. August zu einer botanischen Führung durch den Britzer Garten ein, auf der Wildkräuter in Augenschein genommen werden. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Ausstellungspavillon des Freilandlabors Britz. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,30 Euro zuzüglich Parkeintritt.

Funkien. Nicht alle Sorten der Funkien (Hosta) gehören zur Lieblingsspeise von Schnecken, informiert der Zentralverband Gartenbau. Etliche Abkömmlinge von Hosta tardiflora, der spät blühenden Funkie, schmecken den Tieren zum Beispiel überhaupt nicht. Eine dieser Sorten ist ,June‘, deren Blätter ein feines Muster aus sanftem Blau, hellem Grün und Cremegelb schmückt. Auch ,Halcyon‘, eine graublaue Sorte mit herzförmigen Blättern, kann sich meist unbehelligt entfalten. Aber auch Hosta-Sieboldiana-Sorten wie die gelbgrüne ,Solarkugel‘ oder die blaubereifte ,Elegans‘ sind für Schnecken nicht attraktiv. Gleiches gilt für die mächtige ,Sum and Substance‘. Wer es lieber zierlich mag, findet in ,Hellebarde‘ eine Sorte mit kleinen, leicht gedrehten Blättern, die nicht auf dem Speiseplan der Kriechtiere stehen. Generell sind Funkien, die im Kübel wachsen, weniger gefährdet als ausgepflanzte.

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