Immobilien : ZETTELKASTEN

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Ein InfoPaket „Wohnen“ der Verbraucher Initiative Berlin bietet praktische Hilfen für das Erkennen, Bewerten und Beseitigen von Schadstoffen im eigenen Heim. Wer nach dem Kauf eines vermeintlich harmlosen Schranks, eines Teppichs oder nach einer Baumaßnahme an Augentränen, Atemwegreizung oder Schlaflosigkeit leide, sei meist auf sich selbst gestellt, denn im Unterschied zur Außenluft gebe es keine gesetzlichen Grundlagen für die Luftbelastung in Innenräumen, heißt es bei der Verbraucherinitiative. Wer meint, eine Schadstoffquelle im Haus zu haben, kann sich durch das Info-Paket „Wohnen“ einen Überblick über Quellen und Wirkungen häufig vorkommender Belastungen verschaffen. Kosten: 2,50 Euro (Verbraucher Initiative, Eisenstraße 106, 12435 Berlin oder www.verbraucher.org) Tsp

Zum Versiegeln von Holzböden Wachs verwenden

Zum Versiegeln von Holzböden sollten Heimwerker Wachs statt lösemittelhaltigen Lack verwenden. In den Lösemitteln stecken Substanzen wie Ester oder bestimmte Kohlenwasserstoffe. Sie können der Umwelt schaden und Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit hervorrufen. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin. Im schlimmsten Fall können die Stoffe das zentrale Nervensystem, Leber und Nieren schädigen. Wachse enthalten meist weniger gefährliche Substanzen. Beim Einsatz auf Holzfußböden tragen sie durch ihre atmungsaktiven Eigenschaften zu einem gesünderen Raumklima bei. Außerdem lassen sich Wasserschäden auf gewachsten Böden besser beheben. Wer dennoch nicht auf Lack verzichten möchte, kann sich am Siegel „natureplus“ orientieren.dpa

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