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Das große Tropenhaus im Botanischen Garten wird saniert

Das seit über hundert Jahre alte Tropenhaus soll im kommenden Jahr saniert werden. Denn in den letzten Jahrzehnten wurden an dem wertvollen und schützenswerten Gewächshaus keine technischen Verbesserungen sondern nur die allernotwendigsten Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Dadurch hat sich im Laufe der Jahre der Zustand so verschlechtert, dass eine Grundsanierung zwingend notwendig wird. Voraussichtlicher Baubeginn: 2. Quartal 2006. Tsp

Im Garten heimische

Sträucher anpflanzen

Hobbygärtner sollten jetzt im Herbst in ihrem Garten möglichst heimische Gehölze anpflanzen. Denn die Arten wie Weißdorn, Wacholder, Holunder oder Pfaffenhütchen bieten den Tieren mehr Lebensraum und Nahrung als fremde Ziergehölze und Nadelbäume, heißt es beim Naturschutzbund Deutschland. Zwar würden in hiesigen Gärten bevorzugt fremdländische Pflanzen wie Zwergmispel und Mahonie angepflanzt. Für die heimische Tierwelt seien diese jedoch nur von geringem Nutzen. Dagegen würden beispielsweise die Früchte des Weißdorns von 32 Vogelarten gefressen. Der heimische Wacholder ernähre sogar 43 Vogelarten, erläutert der Nabu. Darüber hinaus seien diese Sorten anspruchsloser und widerstandsfähiger gegen hiesige witterungsbedingte Einflüsse und Schädlinge. dpa/gms

„Vorblüte“ im Herbst schadet Sträuchern nicht

Wenn im derzeit ungewöhnlich milden Wetter Gartensträucher zu blühen beginnen, müssen sich Hobbygärtner keine Sorgen machen. In unseren Breiten sei das bei milden Temperaturen immer wieder ein Problem, heißt es beim Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Dies sei ein natürlicher Vorgang. Allerdings verringert sich damit auch die Zahl der Knospen im kommenden Jahr. Die „Vorblüte“ füge den Sträuchern aber keinen ernsthaften Schaden zu. Tsp/dpa

Ein Pilz bedroht Buchsbäume

Gartenbesitzer sollten derzeit ein besonderes Auge auf ihre Buchsbäume haben: Sie werden von einem Pilz bedroht – das gesamte Gehölz kann absterben. Vor allem nach dem Rückschnitt findet der Erreger Cylindrocladium buxicolia an den Pflanzen besonders viele Eintrittspforten, warnen Experten. Auch Blattnässe fördert das Voranschreiten des Pilzes, dessen Sporen sich mit dem Wind verbreiten. Wo es möglich ist, sollte Buchs daher vor Feuchtigkeit geschützt werden. Erstes Symptom für den Befall ist eine Braunfärbung der Blätter, die jedoch nicht leicht zu erkennen ist. Bereits weit fortgeschritten ist die Schädigung, wenn Blätter abfallen und Triebe absterben. Dann müssen befallene Partien sofort abgeschnitten und sorgfältig entsorgt werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, die oberste Erdschicht rund um den Buchs zu entfernen: Der Pilz kann im Boden mehrere Jahre überleben. In den kommenden Jahren müsse, nach Expertenmeinung, mit einer weiteren Verbreitung des Erregers und dementsprechend mit größeren Schäden gerechnet werden. dpa/Tsp

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