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Verkaufsschlager Gartenpflanzen

Für Blumen und Pflanzen haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr so viel Geld ausgegeben wie nie zuvor. Bei insgesamt rund 8,6 Milliarden Euro Umsatz gab jeder Deutsche durchschnittlich 104 Euro für Blumen aus, teilt die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) mit. Das waren zwei Euro mehr als 2004. Den größten Umsatzanteil hatten mit 42,4 Prozent die Gartenpflanzen. Dazu zählen auch Balkonblumen. Schnittblumen lagen mit 35,5 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von den Zimmerpflanzen mit 22,1 Prozent. dpa

Auszeichnung für Gartenbuch

Marianne Foerster, Autorin des Buches „Der Garten meines Vaters Karl Foerster. Bornimer Gartentagebuch für Neugierige“ – vorgestellt auf dieser Seite am 26. November 2005 – wurde mit dem Preis „Gartenbuch des Jahres 2006“ der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. ausgezeichnet. Er wurde am Dienstag von Gräfin Sonja Bernadotte, der Präsidentin der Gesellschaft, im Rahmen eines Festaktes übergeben. In der Begründung der Jury heißt es: „Marianne Foerster hat uneitle Texte von großer Natürlichkeit verfasst.(…) Dank ihrer sensiblen, das Wesentliche erfassenden Annäherung, wird dieser Garten im Ganzen und im Detail für den Leser fassbar zu allen Jahreszeiten.“ Herausgegeben wurde der Band vom Landschaftsarchitekten Ulrich Timm. Gary Rogers hat den Garten für dieses Buch, das bei DVA erschienen ist, neu fotografiert. Es kostet 29,90 Euro. W.H.

Ein Dach aus Blättern

Lebende Lauben brauchen weder eine Konstruktion noch einen Anstrich. Sie tragen sich selbst, wachsen, grünen – und müssen höchstens ein wenig in Form gebracht werden. Die Sitzplätze unter Zweigen entstehen unter Gehölzsorten, die Gärtner „Trauerform“ nennen, erklärt der Zentralverband Gartenbau. Der Name kommt von den senkrecht herabhängenden Zweigen. Besonders schönen Schatten bieten großwüchsige Formen. Die Kuppel der Hängeulme (Ulmus glabra ,Pendula‘) etwa kann bis zu fünf Meter hoch werden und doppelt so ausladend. Wem das zu breit ist, wählt die Hängemaulbeere (Morus alba ,Pendula‘). Bis zu 3,5 Meter Breite erreicht sie im Alter. Essbare Maulbeeren liefert der malerische Baum obendrein, sie schmecken allerdings ein wenig fade. Filigraner als die Maulbeere wirkt die Hängeform des Schnurbaums (Sophora japonica ,Pendula‘). Er hat gefiederte Blätter und im August schmücken ihn schneeweiße Blütenrispen. Ein paar Stühle oder eine Bank finden auch im Schatten der Trauerbirke (Betula pendula ,Youngii‘) Platz. Die bildet die schönsten Lauben, wenn man sie als Hochstamm veredelt pflanzt. Wer es gern heimelig hat, lässt die Zweige von Trauerbäumen rund herum unbeschnitten bis zum Boden fallen. Ein Durchschlupf in das grüne Gewölbe findet sich trotzdem immer. dpa

Buntes Porzellan

Zwar werde nach wie vor am häufigsten weißes Porzellan verkauft. Doch mit der zunehmenden Kaffeekultur setze sich Farbe immer stärker durch, so der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur. Wie bei der Mode fänden sich auch beim Porzellan bestimmte Trendfarben. Stark vertreten seien in diesem Jahr Koralle, Violett und leuchtendes Grün. Tsp

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