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Der richtige Schnitt macht’s

Dass Glyzinien nicht immer die gewünschte Blütenpracht entwickeln, liege meist daran, dass die Pflanzen ungeschnitten in die Höhe schießen und all ihre Kraft in die Triebe stecken, heißt es beim Zentralverband Gartenbau. Die Blütentrauben der auch Blauregen genannten Schlinger bringen es auf bis zu 35 Zentimeter. Ein Schnitt im Frühjahr nach der Blütezeit und am besten noch ein zweites Mal im Juli oder August bremst das allzu rasante Wachstum. Dabei sollten die Triebe um mindestens zwei Drittel zurückgenommen werden. Werden die Triebe waagerecht gelenkt, lässt das die Pflanze ebenfalls zur Ruhe kommen. Neben dem Schnitt spielt aber auch die Pflanzenauswahl eine Rolle. Sämlingspflanzen sind meist weniger blühfreudig und brauchen länger bis sie sich zum Blühen entschließen, als die vegetativ vermehrten Sorten. Es lohnt sich daher, Namenssorten zu kaufen, die auf eine reiche und schöne Blüte hin ausgelesen wurden – auch wenn sie ein bisschen teurer sind. dpa/gms

Ratgeber rund ums Umtopfen

Wer seinen Balkon- und Zimmerpflanzen etwas Gutes gönnen möchte, sollte beim Umtopfen auf eine hochwertige Blumenerde zurückgreifen. Der kleine Ratgeber „1 x 1“ der torffreien Erden“ enthält darüber viel Wissenswertes. Die Broschüre ist im Fachhandel erhältlich oder lässt sich im Internet unter: www.neudorff.de herunterladen. Tsp

Holzobjekte auffrischen

Für Holzobjekte im Garten, die den hartnäckigen Winter im Freien überdauern mussten und dringend der Pflege bedürfen, bietet die Firma Bondex zwei Produkte an: Ablagerungen und Schmutz soll der geruchsarme Teakholz-Entgrauer entfernen, ohne dass die Holzoberfläche angegriffen wird. Er kann bei vielen Harthölzern eingesetzt werden. Zur anschließenden Pflege rät die Firma zu Eukalpytusöl. Dieses Pflegeprodukt soll vor erneuter Vergrauung und dem Austrocknen des Holzes schützen. Außerdem sei die Oberfläche nach der Behandlung wasserabweisend. Tsp

Nichts für die heimische Vase

Zweige von früh blühenden Wildgehölzen mit oftmals schon geöffneten Blüten und Kätzchen sehen in der Vase dekorativ aus. Es ist jedoch verboten, von wild wachsender Weide, Haselnuss, Kornelkirsche oder Roterle etwas abzuschneiden. Denn diese Frühblüher erfüllen in der Natur eine wichtige Aufgabe: Für Bienen, Hummeln und Wespen sind ihre Pollen das einzige Frühlingsfutter. dpa/Tsp

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