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Alte Obstsorten

Gemeinsam mit dem Pomologen-Verein Brandenburg veranstaltet das Freilandlabor Britz am morgigen Sonntag (11 bis 15 Uhr) einen Informationstag über „Alte Obstsorten“ im Ausstellungspavillon im Britzer Garten. Zwischen 10 und 13 Uhr werden alte Obstsorten und Neuzüchtungen präsentiert, für Beratungsgespräche stehen Fachleute zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Ausstellung und einen Vortrag, wie Obstgehölze richtig gepflanzt werden. Tsp

Frisch bepflanzen oder abdecken

Sommerblumenbeete werden am besten unmittelbar nach dem Abräumen frisch bepflanzt. Bleiben sie offen liegen, leidet der Boden, warnt der Zentralverband Gartenbau. Er verschlämmt und verliert die für gesundes Wachstum wichtige Krümelstruktur. Alternativ ließen sich die abgeräumten Beete auch mit Mulch vor dem Winterwetter schützen. Am besten eignen sich für die Neubepflanzung die Zweijährigen wie Stiefmütterchen, Mini- stiefmütterchen und Bellis. Zu ihrem natürlichen Lebensrhythmus gehört es, dass sie im ersten Sommer keimen und zum kräftigen Blattschopf heranwachsen. Dann legen sie eine Winterruhe ein, um mit Beginn des Frühjahrs ihre volle Blütenpracht zu öffnen. Sie alle gehen immergrün durch den Winter und schmücken als Farbtupfer die Beete. Im Herbst verankern sie sich unterirdisch gut im Boden und können so den Winter überstehen. In rauen Lagen sollten sie allerdings eine Abdeckung mit Tannenzweigen erhalten. Die meisten Stiefmütterchen und Ministiefmütterchen entschließen sich im Herbst bereits zu einer ersten Blüte. dpa/Tsp

Krankes Laub heiß kompostieren

Mit dem Blattfall taucht die Frage auf, was mit pilzlich erkrankten Blättern geschehen soll. Verbleiben sie unter den Gehölzen, ist mit einer erneuten Infektion im nächsten Jahr zu rechnen. Die befallenen Blätter werden eingesammelt und – falls möglich – heiß kompostiert. Das bedeutet, das Laub so zu kompostieren, dass in wenigen Tagen Temperaturen von über 50 Grad Celsius erreicht werden. Hohe Temperaturen im Kompost treten nur bei optimalen Kohlenstoff-/Stickstoff-Verhältnissen auf. Die Temperaturen werden von isolierten Kompostsilos gut gehalten. Das kranke Laub kommt in den Kern des Kompostes, wo die Temperaturen am höchsten sind. Anderes Laub wird zuerst gut gemischt und, wenn es trocken ist, angefeuchtet. Wenn vorhanden, wird frisches Grünzeug, beispielsweise Brennnesseln oder Rasenschnitt, dazugemengt oder Pflanzenjauche über die Schichten gegossen. Zwischen die 20 Zentimeter starken Laubschichten werden etwas Komposterde, bodenverbessernde Materialien wie Gesteinsmehle und, wenn vorhanden, etwas Mist gestreut. Zur Kontrolle empfiehlt es sich, nach wenigen Tagen die Temperatur nachzumessen. Dazu stößt man mit einem Besenstiel ein Loch in den Komposthaufen und misst mit einem Einmachthermometer die Temperatur. N & G

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