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Vogelkundliche Führung

Das Freilandlabor Britz lädt am Sonntag (26. 11., 9 Uhr, Treffpunkt: Eingang Buckower Damm) zu einer vogelkundlichen Führung in den Britzer Garten ein. Beobachtet werden sollen Arten, die ihre Brutgebiete in Nord- und Nordosteuropa haben und hier den Winter verbringen. Tsp

Heimische Gehölze pflanzen

Beim herbstlichen Pflanzen von Sträuchern im Garten sollte heimischen Arten der Vorzug gegeben werden. Wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mitteilt, bieten diese Pflanzen den Tieren mehr Lebensraum und Nahrung als fremdländische Gehölze. Demnach werden zum Beispiel die Früchte des heimischen Weißdorns von 32 Vogelarten gefressen – die des verwandten nordamerikanischen Scharlachdorns jedoch nur von zwei Arten. Ähnlich sieht es beim Wacholder aus: Der heimische Wacholder bietet Nahrung für 43 Vogelarten, der häufig gepflanzte Chinesische Wacholder wird dagegen nur von einer Vogelart genutzt. dpa/gms

Laub schützt Pflanzen und Beete

Die Laubbäume haben jetzt zum Großteil ihre Blätter abgeworfen und bedecken den Boden mit einer dicken Mulchschicht. Vom Rasen und von Wegen werden die Blätter abgeharkt und finden Verwendung zum Schutz frostempfindlicher Pflanzen oder zur Abdeckung von Gartenbeeten. Unter Ziergehölzen, Obstbäumen und Beerensträuchern werden sie fünf bis zehn Zentimeter aufgeschichtet. Sich schnell zersetzendes Laub, wie von Ahorn oder Esche, vermischt man mit trockenen Blättern von Eiche oder Buche, damit es nicht zu Fäulnisprozessen kommt. Das sich sehr langsam zersetzende Laub der Eiche ist in angerottetem Zustand besonders gut zum Mulchen unter Rhododendren geeignet. Frostempfindliche Pflanzen, wie Artischocke, Cardy oder Schmetterlingsstrauch, bekommen eine dicke Abdeckung. Überwinterndes Gemüse wie Mangold wird von allen Seiten eingepackt, so dass nur das Herzblatt herausschaut. Auch beim Porree, der zwar nicht frostempfindlich ist, lohnt es sich, Laub zwischen die Reihen zu schichten, um auch bei Frost die Stangen ernten zu können, ohne dass sie abbrechen. Erfolgte auf den Gemüsebeeten keine Einsaat von Gründüngungspflanzen, wird der Boden den Winter über mit Laub, Stroh oder verrottetem Mist abgedeckt. Viele kleine Bodenlebewesen werden es dort zu bestem Humus verarbeiten, zum anderen ist es ein guter Schutz gegen das Aufkeimen von Wildkräutern. N & G

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