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Scharfe Klingen

Seit Jahrhunderten und auch heutzutage benötigen Gärtner für ihre Arbeit Hilfsmittel. In einer abwechslungsreichen Sonderausstellung können Interessierte sich im Deutschen Gartenbaumuseum Erfurt (Gothaer Straße 50) über die Geschichte der gärtnerischen Schneidegeräte im 19. und 20. Jahrhundert informieren. Gezeigt werden 600 Exponate aus der Privatsammlung eines Landschaftsarchitekten. Die Präsentation ist auch gleichzeitig ein kleiner Überblick über die handwerkliche Schmiedekunst vergangener Zeiten. Geöffnet ist bis zum 31. Oktober , und zwar Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Tsp

Speisezwiebeln selbst anbauen

Es lohnt sich, Speisezwiebeln selbst anzubauen, denn die Sorten- und damit auch die Geschmacksvielfalt ist weit größer als es das magere Angebot in den meisten Supermärkten vermuten lässt. Die französische Züchtung „Zebrune“ etwa bringt kleine, zart rosa gefärbte Zwiebeln mit mildem Schalottengeschmack hervor. Hervorragend zum Einlegen geeignet ist die flache „Borettana“, die oft in der italienischen Küche verwendet wird. Es braucht nicht viel gärtnerisches Geschick, um solche Spezialitäten selbst ernten zu können. Mit der Aussaat kann bei einigermaßen günstiger Witterung bereits im Februar begonnen werden. Schon bei einer Bodentemperatur von zwei bis drei Grad beginnen die Samen zu keimen, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. Voraussetzung für ein gutes Gedeihen ist ein feinkrümeliges Saatbeet. Am besten geeignet für ein Zwiebelbeet ist ein Stückchen sandiger Boden, der reichlich von der Sonne beschienen wird. Damit die Samen aufgehen, sollten sie nur einen Zentimeter tief in der Erde liegen, rät der BDG. Dann heißt es nur noch, regelmäßig Unkraut zu jäten und bei trockenem Wetter großzügig zu gießen. dpa/gms

Forsythien zurückschneiden

Forsythien sollten möglichst bald nach der Blüte zurück geschnitten werden. Damit lässt sich die Chance, dass sie sich auch im nächsten Jahr prächtig präsentieren, deutlich erhöhen. Sowohl die älteren Äste als auch die jüngeren, dünnen Triebe werden gekappt, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Nur die jungen Bodentriebe müssen bleiben: Aus ihnen wachsen im Sommer Seitenzweige, die im kommenden Frühjahr blühen. Um Forsythien – auch Goldlöckchen, Goldflieder oder Goldweide genannt – zu vermehren, werden im Juli grüne Stecklinge von den Pflanzen geschnitten. Zu drei Vierteln kommen die etwa 20 Zentimeter langen Stecklinge in mit Erde gefüllte Töpfe. Wenn sie gewurzelt haben, können sie in den Garten gepflanzt werden. Grundsätzlich sind die winterharten Forsythien vergleichsweise anspruchslos. Am liebsten stehen sie sonnig bis halbschattig und in feuchtem, wasserdurchlässigem Boden. Dieser sollte aber nicht zu kalkhaltig sein. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen gedeihen Forsythien gut neben großen alten Bäumen, da sie flache Wurzeln haben. dpa

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