Wirtschaft : In Europa noch nicht wettbewerbsfähig

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Der angeschlagene weltgrößte Autokonzern wird seinen Umbau in Europa, wo vor allem die GM-Tochter Opel tätig ist, fortsetzen. „Die Restrukturierung in Europa ist nicht beendet“, sagte GM-Chef Rick Wagoner der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Das erste Quartal in Europa war erfreulich. Andererseits haben wir hier fünf Jahre in Folge Verluste gemacht, und wir haben festgestellt, dass wir mit unserer Kostenstruktur noch wettbewerbsfähiger werden müssen.“ Galt in den vergangenen Jahren die Devise, das Europa-Geschäft endlich aus der Verlustzone zu bringen, legt Wagoner die Messlatte jetzt höher: „Wir müssen unseren Aktionären eine angemessene Rendite vorweisen.“ Er hoffe, dass GM im Gesamtjahr einen Gewinn erwirtschaften werde.

Beim Stellenabbau in Nordamerika komme General Motors gut voran. Die Resonanz auf die Abfindungsangebote sei „bisher recht gut“, sagte Wagoner der „Börsen-Zeitung“. Mit Hilfe von Abfindungen über bis zu 140 000 Dollar für die rund 100 000 Beschäftigten in den USA will der Autohersteller die Zahl der Mitarbeiter um 30 000 verringern. dpa

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