INDUKTION : Magnetische Felder

Induktionsgeräte können Strahlen abgeben, sogenannte magnetische Streufelder. Das passiert, weil Topf oder Pfanne nicht das gesamte Magnetfeld aufnehmen. Sie können den Körper durchdringen und Zellen negativ beeinflussen. Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, hat die Europäische Union einen Grenzwert festgelegt. Alle getesteten Induktionskochfelder halten diesen ein: Wenn der Topf richtig steht, liegt die Abstrahlung bei allen Geräten bei 16 Prozent des Grenzwertes. Steht er jedoch falsch, kann sie sich auf bis zu 40 Prozent erhöhen, wie die Warentester messen konnten. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt daher, passendes Geschirr zu benutzen, die Töpfe zentriert zu platzieren und einen Mindestabstand von fünf bis zehn Zentimetern von der Vorderkante des Herdes einzuhalten. Dies ist besonders wichtig für schwangere Frauen, um Risiken für das Baby zu vermeiden. Menschen, die Herzschrittmacher oder andere elektronische Implantate tragen, sollten ebenfalls vorsichtig mit Induktionskochfeldern umgehen, weil diese die Geräte aus dem Takt bringen können. Vor Kauf eines Kochfeldes sollte Rücksprache mit dem Facharzt gehalten werden. Generell ist für das Kochen auf Induktionsplatten Geschirr mit magnetisierbarem Boden nötig: Stahlemail, Gusseisen und mancher Edelstahl eignen sich. Testen lässt sich das mit einem Magneten. Er muss am Topf haften bleiben. jmi

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