INFORMATIONSTECHNIK & TELEKOMMUNIKATION : Telefoniert wird immer

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Noch spüren nur wenige IT- und Telekommunikationsfirmen die Krise. „Aber viele machen sich Sorgen“, sagt Axel Pols, Chefvolkswirt des Hightech-Verbands Bitkom. Dabei wird der Abschwung die Branchen ganz unterschiedlich treffen: „Die Telekommunikationsindustrie hat sich in der Vergangenheit als robust gegenüber Konjunkturschwankungen gezeigt“, sagt er. Telefoniert werde immer und die Investitionen der Netzbetreiber würden eher von der Technik getrieben als von der unmittelbaren Nachfrage. Dennoch gebe es Anzeichen in den USA, dass Kunden ihre Telefonausgaben reduzieren. Wesentlich konjunkturabhängiger ist das Geschäft mit Informationstechnik. Hier kürzen viele Firmen Budgets, wenn es eng wird. Jedoch erwartet Bitkom keine radikalen Schnitte, kann doch der Einsatz von IT helfen, Kosten zu sparen. Pols rechnet aber damit, dass „der Druck auf die Preise steigt.“ Profitieren könnte die Outsourcing-Branche, denn in der Krise lagern Firmen Sparten aus, um Kosten zu senken. Zuletzt hat die IT-Industrie jedes Jahr neue Stellen geschaffen, 825 000 sind es derzeit. Für 2009 wagt Bitkom noch keine Prognose. vis

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