Wirtschaft : Innenministerium stoppt Stralsund

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(dpa). Das Innenministerium MecklenburgVorpommerns hat am Freitag den umstrittenen Stralsunder Bürgerschaftsbeschluss zur Prüfung eines Sparkassen-Verkaufs ausgesetzt. Diese Aussetzung sei keine endgültige Entscheidung. Vielmehr erhalte die Stadt die Möglichkeit einer ergänzenden Darlegung, teilte das Innenministerium mit. Mit dem Beschluss, der zugleich die Einleitung eines Bieterverfahrens beinhaltete, hatte das Stadtparlament für Aufsehen gesorgt. Der Verkauf eines öffentlich-rechtlichen Kreditinstitutes wäre einmalig und würde möglicherweise eine Neuordnung des deutschen Bankenmarktes in Gang setzen. Mit der Aussetzung für maximal einen Monat will das Innenministerium nun noch offene Sachverhalte im Zusammenhang mit dem Beschluss klären. Zugleich sollten Maßnahmen verhindert werden, die kaum rückgängig gemacht werden könnten.

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