Wirtschaft : Internationaler Kaffeebar-Kult: Die Erfolgsgeschichte von Starbucks

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Eine der größten Erfolgsgeschichten der USA begann mit einem Schluck Espresso in Italien. Howard Schultz trinkt im Frühjahr 1983 in einer Mailänder Kaffeebar den ersten Espresso Macciato seines Lebens. "Es war das perfekte Getränk, und niemand in Amerika kannte es", beschreibt Schultz über 15 Jahre später sein Kaffeeerlebnis. "Ich mußte es bei uns einführen." Howard Schultz fliegt zurück in die USA - im Gepäck den Traum von italienischer Lebenslust und Kaffeequalität. Er ist fest entschlossen das Espressobar-Konzept in Amerika zu etablieren: Nicht nur ein Kaffeeladen soll es werden, sondern eine ganze Kette quer durchs Land. Schultz gründet seine eigene Kaffeebar "Il Giornale". 1987 kauft er die Firma Starbucks mit ihren fünf Coffeeshops in Seattle. Aus dem kleinen Geschäft wird unter seiner Führung ein internationales Unternehmen mit 4000 Filialen: Anfang der neunziger startet Starbucks seine Expansion in den USA. 1996 eröffnet das US-Unternehmen seinen ersten Coffeeshop in Asien. Kaffee im Pappbecher zum Mitnehmen ist in Japan ein Novum, und die Asiaten werden von Teetrinkern zu Kaffeeliebhabern. Auch an der US-Börse Nasdaq verbucht das Kaffeeunternehmen, das jährlich 2,2 Milliarden Dollar umsetzt, große Erfolge.

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