Wirtschaft : Internetshopping: Rabattverkäufer gehen vor Gericht

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Die Internet-Shopping-Anbieter LetsBuyIt.com, München, und die Metro-Tochter Primus-Online, Köln, wollen gegen das richterliche Verbot von Rabattverkäufen im Internet Berufung einlegen. "Wenn nötig, werden wir über die Rechtmäßigkeit unseres Co-Shopping-Modells den Bundesgerichtshof entscheiden lassen", kündigte LetsBuyIt.com an. Ein Hamburger Landgericht hatte am Freitag das Co-Shopping-Modell des Online-Händlers LetsBuyit.com erneut für unrechtmäßig erklärt. Bereits am Donnerstag hatte das Landgericht Köln Primus-Online den Betrieb des Co-Shopping-Angebots RTL-Primus-Power untersagt. Beim Co-Shopping wird ein Produkt billiger, je mehr Käufer sich dafür interessieren. Der Preisnachlass erfolgt in festen Schritten und endet bei einem bestimmten Limit. So haben sich beispielsweise für eine Waschmaschine bei LetsBuyIt.com 13 Käufer angemeldet. Zu einem Stichtag wird die Angebotsphase abgeschlossen und die Käufer erhalten gegenüber einem Einzelkauf einen Rabatt von 520 Mark.

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