Wirtschaft : Investitionszulagengesetz: Europäische Union genehmigt Ost-Förderung

Die Förderung für Investitionen in den neuen Bundesländern und Berlin ist für weitere drei Jahre gesichert. Die Europäische Kommission genehmigte am Mittwoch das Investitionszulagengesetz bis Ende 2003. Wie die Brüsseler Behörde mitteilte, stehen pro Jahr mehr als vier Milliarden Mark für diese Zwecke zur Verfügung. Die EU-Kommission billigte zudem eine Verlängerung der deutschen Risikokapitalregelung für kleine Technologieunternehmen. Sie sieht eine teilweise Haftungsübernahme für private Kapitalgeber vor, die sich an Forschungsvorhaben und Investitionen dieser Firmen beteiligen. Bis Ende 2002 stehen dafür 381,8 Millionen Mark bereit. Dies soll ein Beteiligungskapital von insgesamt 5,2 Milliarden Mark mobilisieren. Vom Investitionszulagengesetz können Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, bestimmte Dienstleister, kleine städtische Händler und Handwerksbetriebe mit höchstens 250 Beschäftigten profitieren.

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