Wirtschaft : Investmentbank Goldman Sachs verdient weniger

New York - Die Kapitalmarkt-Turbulenzen haben die US-Investmentbank Goldman Sachs im vergangenen Jahr stark belastet. Trotz deutlich reduzierter Gehälter und Boni für die Investmentbanker fiel der Gewinn um 67 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar, teilte die Bank am Mittwoch in New York mit. Das Ergebnis je Aktie belaufe sich auf 1,84 Dollar nach 3,79 Dollar im Vorjahr. Experten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. So hatten Analysten lediglich 1,24 Dollar je Anteilsschein erwartet. Die Einnahmen bezifferte das Geldhaus mit 6,05 Milliarden Dollar. Experten hatten im Vorfeld im Durchschnitt mit 6,54 Milliarden Dollar kalkuliert. Im Investmentbanking fielen die Nettoeinnahmen binnen Jahresfrist um 43 Prozent auf 857 Millionen Dollar. Der Konkurrent der Deutschen Bank war zum Jahresende wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im dritten Quartal hatte das Institut zum zweiten Mal überhaupt in seiner Geschichte rote Zahlen geschrieben. Am Markt wurden die Zahlen in einer ersten Reaktion positiv aufgenommen. dpa/rtr

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