INVESTORENSUCHE : Berliner KaDeWe weckt international Interesse

Arcandor setzt nicht mehr auf Premium. Das Berliner Traditionshaus KaDeWe wurde mit dem Alsterhaus in Hamburg und dem Oberpollinger in München in die neue Geschäftseinheit Atrys ausgegliedert und zum Verkauf angeboten. Bereits drei Tage später gab es nach Konzernangaben die ersten Anfragen. Inzwischen ist man mit mehreren Interessenten aus dem In- und Ausland in ersten Gesprächen, wie ein Sprecher von Arcandor erklärt. Ob es sich dabei um strategische Interessenten oder Finanzinvestoren handelt, lässt der Konzern offen. Nach Einschätzung von Mirko Warschun, Handelsexperte bei der Strategieberatung AT Kearney, ist das KaDeWe aber vornehmlich für ausländische Warenhauskonzerne wie etwa die Galeries Lafayette oder Printemps in Paris interessant. „Für nationale Spieler wäre das KaDeWe mit 60 000 Quadratmetern einfach zu groß“, sagt Warschun. An Teilen der Versandhandelssparte Primondo hat indes der Otto-Konzern Interesse angemeldet. dcl

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