Wirtschaft : Ivan und Opec treiben die Preise

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Der Ölpreis steigt wieder. Nachdem die Notierungen in der vergangenen Woche deutlich nachgegeben hatten, kletterten sie am Montag erneut. Als Gründe nannten Marktbeobachter zum einen den Wirbelsturm „Ivan“, der die Ölplattformen im Golf von Mexiko bedroht . Zum anderen dürfte die neue Preispolitik der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Notierungen angehoben haben. Die Opec will den Ölpreis künftig bei rund 30 Dollar je Barrel (159 Liter) halten.

OPEC-TREFFEN

Öl der Nordseesorte Brent kostete am Montag in London 41,38 Dollar je Barrel. Leichtes US-Öl verteuerte sich im New Yorker Handel auf 43,34 Dollar. Opec-Öl notierte zuletzt bei 38,89 Dollar. Das gültige Preisband der Opec liegt weitaus niedriger – zwischen 22 und 28 Dollar.

Eine Anpassung der Spanne auf dem Treffen der Opec-Minister am Mittwoch ist deshalb wahrscheinlich.

SPRITPREISE STABIL

Die Spritpreise reagierten noch nicht. Der Preis für Benzin und Diesel lag mit 1,13 Euro (Super) und 0,93 Euro (Diesel) nach Angaben von Aral am Montag auf dem Niveau der vorigen Woche. Tsp

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