Wirtschaft : IWF fordert Abbau von Agrarsubventionen

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Washington (dpa). Der Abbau sämtlicher Agrarsubventionen in aller Welt würde nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor allem den Industrieländern Milliardengewinne bescheren. Der Fonds schätzt die Summe auf 128 Milliarden Dollar (132 Milliarden Euro). Drei Viertel davon würden den Industrieländern zugute kommen, durch niedrigere Verbraucherpreise und eine effizientere Verteilung der Ressourcen, schreibt der IWF in seinem jüngsten Weltwirtschaftsbericht. Stärkeres Produktivitätswachstum und höhere Investitionstätigkeit könnten die Gewinne nach Überzeugung des IWF noch vervielfachen. Größte Gewinner seien große Agrarexporteure wie Australien, Kanada und Neuseeland sowie Länder mit den am stärksten subventionierten Agrarmärkten: die Europäische Union, Japan, Korea, Norwegen und die Schweiz.

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