• IWF Kein Interesse an der Altersvorsorge Berliner Industrie verliert 4000 Arbeitsplätze Staatsanwalt ermittelt gegen SAP-Gründer

Wirtschaft : IWF Kein Interesse an der Altersvorsorge Berliner Industrie verliert 4000 Arbeitsplätze Staatsanwalt ermittelt gegen SAP-Gründer

-

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Aufgabe, die internationale Zusammenarbeit in der Währungspolitik und die Stabilität der Wechselkurse zu fördern (siehe Bericht Seite 17). Weltweit hat der IWF 184 Mitglieder. Die Arbeit umfasst drei Kernbereiche: Überwachung der Wirtschaftspolitik, Finanzhilfe und technische Hilfe etwa bei der Finanz oder Geldpolitik. Mitgliedsländern in Zahlungsbilanzschwierigkeiten sollen die allgemeinen Fondsmittel zeitweilig und unter angemessenen Sicherungen zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es, die Dauer und das Ausmaß der Ungleichgewichte der internationalen Zahlungsbilanzen der Mitgliedsländer zu verringern. Gegründet wurde der Fonds 1945. Der Vorsitz rotiert, Hauptsitz ist Washington D.C.jug

LEXIKON

Gütersloh (AP). Die Deutschen schenken der Altersvorsorge zu wenig Aufmerksamkeit. Nur jeder vierte Bundesbürger hat nach einem von der Bertelsmann Stiftung am Montag veröffentlichten „Vorsorgereport“ bisher berechnen lassen, wie viel Rente ihm voraussichtlich zustehen wird. Nur jeder Achte hat kalkuliert, wie viel Geld er im Ruhestand monatlich netto brauchen wird – obwohl künftig die private Altersvorsorge den Lebensstandard im Alter wesentlich bestimmen werde. „Eine genaue Planung bleibt ausgerechnet dann aus, wenn sie besonders dringend wäre“, sagte Johannes Leinert von der Stiftung . So habe bisher nur jeder zehnte Geringverdiener seinen Ruhestandsbedarf kalkuliert, von den Besserverdienenden immerhin jeder Dritte. Für den „Vorsorgereport“ hatte das Institut für Finanzdienstleistungen im Auftrag der Stiftung 2000 Bürger zwischen 20 und 50 Jahren befragt.

Berlin (dpa). In der Berliner Industrie sind im vergangenen Jahr mehr als 4000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Zum Jahresende 2002 waren in den größeren Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern noch genau 107 721 Arbeiter und Angestellte beschäftigt, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Das bedeutet im Vergleich zum Dezember 2001 einen Rückgang von 3,7 Prozent. Allein die chemische Industrie stellte mehr Personal ein. Erfasst wurden nur Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten. Zugleich musste die Berliner Industrie den größten Umsatzeinbruch seit fünf Jahren verkraften. Insgesamt erlösten die Betriebe 2002 noch 30 Milliarden Euro – ein Rückgang von 2,4 Prozent. Immerhin: Die Lage hat sich zum Ende des letzten Jahres verbessert. Mit einem Plus von 5,3 Prozent wurde im Dezember die höchste Umsatzsteigerung des gesamten Jahres erzielt.

 Walldorf/Mannheim (dpa). Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Mitgründer des Softwarekonzerns SAP, Dietmar Hopp, eingeleitet. Bei den Ermittlungen gehe es um Gelder aus der Dietmar-Hopp-Stiftung, sagte Oberstaatsanwalt Hubert Jobski. Am vergangenen Donnerstag sei Hopps Wohnung durchsucht und Unterlagen sichergestellt worden. Laut „SWR 4 Kurpfalz Radio“ soll der Aufsichtsratschef des Walldorfer Konzerns mit Stiftungsgeldern für den Vorstandsvorsitzenden des Finanzdienstleisters MLP, Bernhard Termühlen, gebürgt haben. Nach Recherchen des Senders soll Hopp jedoch schriftlich zugesichert haben, mit seinem Privatvermögen zu haften, falls die Bürgschaft nicht zurückbezahlt werde. „Damit war ausgeschlossen, dass der Stiftung irgendein Schaden zugefügt wird“, sagte Hopp dem Sender. MLP wollte keine Stellung nehmen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar