Wirtschaft : IWH warnt vor härterer Belastung von Ost-Betrieben

Betriebe in Ostdeutschland werden nach Einschätzung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stärker zur Gegenfinanzierung der geplanten Steuerreform 2000 herangezogen als westdeutsche Firmen. IWH-Konjunkturexperte Udo Ludwig sagte in Halle, zwar würden alle Unternehmen von einer Senkung der Steuersätze profitieren. Die Gegenfinanzierung der Steuersenkungen werde aber die Unternehmen im Osten stärker treffen. In den neuen Ländern sei in den vergangenen Jahren kräftiger investiert worden als im Westen. Wegen der Senkung der Abschreibungssätze kämen auf die Betriebe im Osten durch die Reform höhere Steuerabgaben zu. Der Experte rechnet nicht mit einem Investitionsschub im Osten durch die Reform.

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