Wirtschaft : J.P. Morgan entlässt

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die zweitgrößte amerikanische Bank J.P. Morgan Chase will nach einem Bericht der Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ noch in diesem Monat 4000 Investmentbanker entlassen. Das sei rund ein Fünftel der 20 000 Investmentbanker, die J.P. Morgan Chase beschäftigt. Mit dem geplanten Schritt würde sich die Zahl der seit dem Zusammenschluss entlassenen Mitarbeiter auf 14 000 erhöhen, berichtete Bloomberg. dpa

Vodafone kooperiert

Die Mobilfunkbetreiber Vodafone und T-Mobile arbeiten beim Handy-Datendienst Multimedia-Messaging (MMS) zusammen. Die Unternehmen hätten ihre MMS-Netze zusammengeschaltet, berichtet der „Focus“ in seiner neuesten Ausgabe. Von sofort an könnten Kunden ihre mit dem Handy aufgenommenen Fotos und Sprachbotschaften auch in das jeweils andere Netz senden.dpa

Paris verzichtet bei Total-Elf

Der französische Staat hat seine Goldene Aktie bei dem privaten Mineralölkonzern TotalFinaElf und damit sein Veto-Recht bei Kapitalentscheidungen des Unternehmens aufgegeben. Das entsprechende Regierungsdekret wurde am Samstag veröffentlicht. Paris hatte ursprünglich im Zuge der Privatisierung des TotalFinaElf-Vorgängers Elf Aquitaine Einfluss auf den Mineralölkonzern behalten wollen. Der Europäische Gerichtshof hatte Frankreich im Juni wegen der Goldenen Aktie verurteilt, weil der Staat ungerechtfertigterweise die Kapitalentwicklung des Unternehmens kontrollieren könne. Der Staat hatte diese „golden share“ Ende 1993 vor allem geschaffen, um einen feindlichen Übernahmeversuch von Elf Aquitaine abwehren zu können.dpa

Unsicherheit bei Kinowelt

Die geplante Übernahme des zahlungsunfähigen Münchner Filmhändlers Kinowelt Medien AG durch die Firmengründer Michael und Rainer Kölmel stößt offenbar auf Schwierigkeiten. Die Sparkasse Leipzig sei noch nicht bereit, den Kölmels einen 32-Millionen-Euro-Kredit zu gewähren, berichtet der „Focus“ in seiner neuen Ausgabe. Die Kölmel-Brüder hatten Anfang August von den Gläubigerbanken den Zuschlag zur Übernahme erhalten und sich damit gegen eine Investorengruppe um die Kinowelt-Geschäftsführer Marcus Schöfer und Jerry Payne durchgesetzt. Sie wollen für die Medienfirma 32 Millionen Euro zahlen.dpa

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