Jahresbilanz : Nivea-Produzent abermals mit Spitzenergebnis

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat 2006 erneut Spitzenwerte bei Umsatz und Gewinn erreicht. Nach vorläufigen Zahlen stiegen die Erlöse um 7,2 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.

Hamburg - Der Jahresüberschuss verdoppelte sich auf 665 (Vorjahr: 335) Millionen Euro, wozu der Verkauf der Medizinfirma BSN medical mit einem Ertrag von 361 Millionen Euro (nach Steuern) maßgeblich beigetragen hat, teilte die Beiersdorf AG mit. Ohne Sondereffekte steht aber unter dem Strich immer noch ein Überschuss von 385 Millionen Euro.

Belastet wird das Ergebnis vom Umbau der Produktions- und Logistikstruktur mit Aufwendungen von 120 Millionen Euro. Insgesamt sind bis 2008 dafür 220 Millionen Euro vorgesehen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag dadurch bei 470 Millionen Euro nach 531 Millionen im Vorjahr. Ohne Sondereffekte betrug es 590 Millionen Euro.

Analysten: Höherer Überschuss erwartet

Vorstandschef Thomas-Bernd Quaas bezeichnete den Jahresabschluss als sehr erfolgreich. Analysten hatten allerdings mit einem höheren Überschuss von rund 750 Millionen Euro gerechnet. Zur Entwicklung der Dividende äußerte sich die Beiersdorf AG nicht. Für 2005 war die Ausschüttung je Aktie von 1,60 auf 1,70 Euro aufgestockt worden. Inzwischen hat es allerdings einen Aktiensplit im Verhältnis von eins zu drei gegeben.

Mit Hautpflegeprodukten wie Nivea, Florena und Eucerin erreichte der Unternehmensbereich Consumer ein Wachstum von 7,1 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Bei tesa stiegen die Erlöse um 7,9 Prozent auf 793 Millionen Euro. Die beiden Unternehmensbereiche kamen auf Umsatzrenditen von 12 Prozent beziehungsweise 9 Prozent. Beiersdorf hat weltweit mehr als 16.500 Mitarbeiter. (tso/dpa)

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