Japan : Panasonic ruft 6000 Notebook-Akkus zurück

Nach Dell und Apple ruft nun auch Panasonic wegen technischer Probleme Notebook-Akkus zurück. Diesmal sind offenbar aber keine deutschen Nutzer betroffen.

Tokio - Betroffen seien 6000 Teile, teilte der japanische Hersteller mit. Die Lithium-Ionen-Akkus drohten zu überhitzen und könnten die Computerhülle zum Schmelzen bringen. Deutsche Nutzer sind offenbar nicht betroffen. Alle Geräte seien in Japan verkauft worden, hieß es. Erst kürzlich hatten die US-Hersteller Dell und Apple insgesamt rund sechs Millionen Akkus des japanischen Herstellers Sony wegen Brandgefahr zurückgerufen.

Nach Angaben der japanischen Elektronik-Gruppe Matsushita, zu der die Marke Panasonic gehört, können die betroffenen Geräte aber anders als bei Dell und Apple nicht in Brand geraten. Wer die Akkus hergestellt hat, wollte der Konzern nicht preisgeben. Es seien aber weder Akkus von Matsushita noch von Sony. Das Wirtschaftsministerium in Tokio lässt die jüngsten Vorfälle untersuchen. Japanische Hersteller beherrschen 70 Prozent des Weltmarktes für Lithium-Ionen-Akkus. (tso/AFP)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben