Wirtschaft : Japans Regierung zieht alle Register

Auch Steuersenkungen im Gespräch TOKIO (rtr).Der japanische Ministerpräsident Ryutaro Hashimoto hat rasche und umfangreiche Maßnahmen zur Überwindung der Konjunkturflaute angekündigt.Die Wirtschaft kämpfe mit den größten Problemen seit dem Zweiten Weltkrieg, bekräftigte Hashimoto am Montag.Sie stehe aber nicht am Rande des Zusammenbruchs.Dies hatte Sony-Chef Norio Ohga gesagt.Nach Verabschiedung des Haushalts werde der für Konjunkturmaßnahmen zuständige Ausschuß zusammentreten, ergänzte Hashimoto.Vorher könne er sich nicht konkret dazu äußern.Notenbank-Chef Masaru Hayami erwartet eine dauerhafte Einkommensteuersenkung. Die Regierung hat ein Konjunkturprogramm im Volumen von rund 16 Billionen Yen (220 Mrd.DM) angekündigt, aber bislang keine Einzelheiten vorgestellt.Die Regierungspartei LDP hatte jedoch angedeutet, allein acht Billionen Yen könnten für Steuererleichterungen vorgesehen sein.Die USA hatten Fiskalmaßnahmen in Höhe von acht bis zehn Billionen Yen gefordert.Nach Zeitungsinformationen belaufen sich die geplanten Steuersenkungen auf vier Billionen Yen (knapp 55 Mill.DM).Laut "Manichi Shimbun" werden von den geplanten Senkungen je zur Hälfte Einkommens- und Wohnsitzbesteuerungen sowie Unternehmens- und Erbschaftssteuern betroffen sein.Dies hätten das Kabinett und die LDP beschlossen.

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