Wirtschaft : Jeder Fünfte sorgt weniger vor

Berlin - Wegen der Finanzkrise hat einer Studie zufolge bereits jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland seine private Altersvorsorge gekappt. Demnach haben unter allen Berufstätigen 20 (Vorjahr: 17) Prozent private Vorsorgeverträge gekündigt oder reduziert – unter den über 50-Jährigen sogar 23 (17) Prozent. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Allensbach hervor, die im Auftrag der Postbank erstellt wurde. Auch die Beträge, die für private Vorsorge investiert werden, entwickelten sich rückläufig: Berufstätige unter 50 geben dafür demnach im Durchschnitt gut 12 Prozent weniger aus als im Vorjahr. Im Osten hätten die Arbeitnehmer ihre Vorsorgeaufwendungen um 25 Prozent gekappt. „Damit werden in Westdeutschland mit 215 Euro heute exakt drei Viertel oder fast 100 Euro monatlich mehr in die private Altersvorsorge investiert.“ Zugleich wachsen die Sorgen um eine auskömmliche Rente. Mehr als jeder dritte Berufstätige fürchtet, dass ihm der Staat wegen seiner hohen Verschuldung die gesetzliche Rente kürzen muss. dpa

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