Wirtschaft : Jenoptik AG: Unternehmen kündigt drei bis acht Börsengänge an

Die Jenoptik AG will trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten in diesem Jahr eine Reihe von High-Tech-Firmen an die Börse bringen. "Wir haben 2001 fünf bis acht Kandidaten. Bei einer absoluten Krise an der Börse könnten es auch nur drei werden", sagte der Jenoptik-Vorstandschef Lothar Späth in einem dpa-Gespräch. Unter den Kandidaten sei kein Unternehmen, das rote Zahlen schreibt. Späth rechnet damit, dass der Börsenboom anhalten wird. "Nicht die Börse ist zusammengebrochen, sondern einzelne Unternehmen. Künftig wird stärker als bisher ausgesiebt", glaubt der Konzernchef. Die Jenoptik AG, Jena, war 1999 mit ihrer Tochter Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB) in das Geschäft als Risikokapital-Finanzierer junger Technologiefirmen eingestiegen. Späth bewertet die Geschäftsaussichten der Finanztochter als gut. "Die DEWB wird auch in diesem Jahr zum Ertrag des Jenoptik-Konzerns betragen."

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