Wirtschaft : Jenoptik schreibt rote Zahlen

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Jena (dpa). Der ostdeutsche Technologiekonzern Jenoptik ist im ersten Quartal 2002 in die roten Zahlen gerutscht. Bei einem Umsatzsprung von 11,8 Prozent auf 253 Millionen Euro betrug der Konzernverlust 7,6 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im ersten Quartal 2001 hatte Jenoptik noch einen Gewinn von 39,9 Millionen Euro ausgewiesen, der dem Verkauf der Microlas GmbH und von Anteilen der Jenaer CyBio AG geschuldet war. Vorstandschef Lothar Späth rechnet mit einem Konsolidierungsjahr für den Elektronik- und Optikkonzern mit rund 6900 Beschäftigten.  Der Umsatz soll sich nach seiner Prognose auf Vorjahresniveau mit zwei Milliarden Euro stabilisieren. Beim Jahresüberschuss schloss Späth einen Rückgang zum Rekordergebnis 2001 von 88,3 Millionen Euro nicht aus.

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