Wirtschaft : Joachim Hunold

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Air Berlin ist unter seiner Führung längst zur zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft nach der Lufthansa aufgestiegen. Seit 1991 ist Joachim Hunold Gesellschafter und Geschäftsführer des rasant expandierenden Unternehmens. In den vergangenen Jahren legte Air Berlin Wachstumssprünge von 20 bis 50 Prozent vor. 2004 stieg Hunold mit Air Berlin nicht nur mit einem Anteil von 24 Prozent bei der Fluggesellschaft „Niki“ ein, um sich den österreichischen und osteuropäischen Markt zu erschließen. Vor allem bescherte er dem Flugzeugbauer Airbus den größten Auftrag seit zwei Jahren: Gemeinsam mit Niki bestellte Air Berlin 70 Flugzeuge für zusammen rund vier Milliarden Euro. Weitere 40 Flugzeuge wurden optioniert. Noch 2004 will Hunold mit seinem Unternehmen mehr als zwölf Millionen Passagiere (2003: 9,6 Millionen) befördern und erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz (2003: 894 Millionen Euro) machen. Im kommenden Jahr will Air Berlin den Expansionskurs fortsetzen: 350 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden – vor allem beim fliegenden Personal. Auch die Zahl der Streckennetze soll weiter ausgebaut werden. vis

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