Wirtschaft : Job-Floater als Anreiz für Unternehmen

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Mit dem Job-Floater sollen Anreize für Unternehmen gesetzt werden, Arbeitslose einzustellen. Von ursprünglich 150 Milliarden Euro ist das Finanzierungsinstrument nun auf zehn Milliarden Euro pro Jahr zusammengeschmolzen. Pro eingestelltem Arbeitslosen soll ein Unternehmen 100 000 Euro erhalten. Peter Hartz nennt das „Rucksack“, denn der Arbeitslose soll sein Geld quasi selbst mitbringen. Wer als Unternehmer über genügend Bonität verfügt (das prüft das Job-Center), geht zur Hausbank und gibt den Floater-Gutschein ab. Er erhält ein Nachrangdarlehen von 50 000 Euro, zusätzlich einen Förderkredit von 50 000 Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die konkrete Ausgestaltung des Job-Floaters muss noch festgelegt werden. Die Kredit-Risiken werden über die Bank, die Kreditanstalt und Bundesbürgschaften abgedeckt.

Die Module wurden zusammengestellt von Antje Sirleschtov.

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