Wirtschaft : Jochen Zeitz

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Jochen Zeitz hat es seinen Konkurrenten in der Sportartikelbranche mal wieder gezeigt. Während Nike oder Adidas über die schlechte Konsumlaune der Verbraucher quängelten, erhöhte der Puma Chef in diesem Jahr drei Mal die Gewinnprognose. Der 40-Jährige erntet die Erträge seiner Arbeit. Die Erfolgsstory begann schon vor zehn Jahren, als Zeitz die Führung des Unternehmens übernahm. Erst trimmte er Puma auf Profitabilität, dann gab er dem Unternehmen eine neue Vision: die Verbindung von Sport und Mode. Schlabbrige Jogginghosen sind out, schicke Sportswear ist in. Den Trend, sich beim Sport modisch zu kleiden und in der Freizeit sportlich, hat Zeitz als einer der ersten erkannt. Die Befürchtung, dass die Kunden irgendwann das Interesse an Puma verlieren, hat sich bisher nicht bewahrheitet. Geschickt wählt Puma seine Vertriebswege aus und verknappt künstlich das Angebot seiner Waren. Längst agiert Puma damit wie ein Modekonzern und nicht mehr wie ein Sportschuhhersteller. msh

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