Wirtschaft : Johns Manville investiert über 30 Millionen

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Die Johns Manville Corp., Denver, die Ende des vergangenen Jahres Teile der Spinnstofffabrik Zehlendorf übernommen hat, wird in das Berliner Unternehmen über 30 Millionen Mark investieren. Die Zahl der Arbeitsplätze soll von derzeit 42 auf 55 erhöht werden, teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Montag mit. Eingerichtet wird eine neue Produktionslinie. Die Investition wird mit Fördermitteln aus der so genannten Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur unterstützt. "Über die Höhe geben wir grundsätzlich keine Auskunft", sagte der Sprecher der Wirtschaftsverwaltung, Michael Wehran. Man begrüße das Projekt ausdrücklich. Das Engagement des weltweit führenden Glas- und Polyestervliesherstellers mit einem Umsatz von über vier Milliarden Mark zeige deutlich: Berlin sei auch für traditionelle Branchen ein attraktiver Standort, sagte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner. Berlin wurde, so Fred Lowe, Vice Präsident von Johns Manville, unter neun potenziellen Produktionsstandorten in Europa ausgewählt. Hans Estermann, Geschäftführer der Wirtschaftsförderung Berlin, bezeichnete die Entscheidung von Johns Manville auch als Ergebnis der guten Zusammenarbeit der Wirtschaftsverwaltung, der Wirtschaftsförderung, Southern Energy und der Bewag. Southern Company ist Anteilseigner bei der Bewag und Stromlieferant von Johns Manville in den USA. Die Bewag hat mit der Johns Manville einen wettbewerbsfähigen Strompreis für die Berliner Betriebsstätte vereinbart.

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