Wirtschaft : Joop GmbH nicht börsenfähig

Der Modedesigner Wolfgang Joop hat große Bedenken gegen einen sofortigen Börsengang seiner früheren Firma geäußert. Er halte die nun zum Hamburger Wünsche-Konzern gehörende Joop GmbH, an der der Designer nur noch eine Minderheit hält, noch nicht für börsenfähig, sagte er dem "Manager Magazin" einer Vorabmeldung vom Dienstag zufolge. Wenn man Kleinanleger für einen Börsengang gewinnen wolle, müsse man ihnen sichere Perspektiven bieten. Wünsche-Vorstand Peter Miebach hatte kürzlich einen Börsengang der Joop GmbH ins Spiel gebracht. Dabei hatte er zugleich klargestellt, dass es dafür noch keine konkreten Pläne gebe.

H5B5 Media am Neuen Markt

Die Film- und TV-Produktionsfirma H5B5 Media AG will im ersten Quartal 2000 an den Neuen Markt der Frankfurter Börse gehen. Begleitet werde der Börsengang von der HypoVereinsbank, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Nach eigenen Angaben ist H5B5 einer der führenden Produzenten für Entertainment-Formate in Deutschland. Angestrebt werde die europäische Marktführerschaft in den Bereichen "Dokumentation" und "Science Fiction". H5B5 erzielte 1998 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 20 Millionen Mark. Das Unternehmen beschäftigt 100 Mitarbeiter.

Porsche-Aktien empfohlen

Das Investmenthaus Goldman Sachs stuft die Porsche AG als "Market Outperformer" ein. Porsche gehöre zu den wenigen Unternehmen der Branche, die in erschwerten Marktbedingungen ihre Einnahmen verbessern könnten, teilten die Analysten Keith Hayes und Hugh Campbell am Dienstag in London mit. Obwohl die Aktie im Branchenvergleich teuer sei, rechtfertige die überlegene Performance und größere Kostenflexibilität von Porsche den Aufschlag. Das Kursziel setzen die Experten bei 2770 Euro. Im Geschäftsjahr 2000/2001 werde ein Gewinn pro Aktie von 182 Euro erwartet.

Deutsche Bank bleibt Favorit

Die Experten bei Goldman Sachs haben die Aktie der Deutschen Bank auf ihrer Liste empfehlenswerter Aktien behalten und ihre Gewinnschätzung für dieses Jahr erhöht. Wie die Analysten mitteilten, geht die erhöhte Schätzung auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Allianz-Aktien zurück. Die Papiere des größten deutschen Kreditinstituts seien jedoch darüber hinaus derzeit einer der attraktivsten europäischen Banktitel. ADN

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