Wirtschaft : JUSTIZ

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Der Sohn eines früheren Diplomaten aus Afghanistan wurde gestern wegen Mordes an einem 75jährigen Rentner zu lebenslanger Haft verurteilt. „Der Angeklagte wollte das Geld des Nachbarn“, hieß es im Urteil des Landgerichts. Offenbar habe auch Neid auf den wohlsituierten Rentner eine Rolle gespielt. Der 28-jährige Amu O. hatte den früheren Rias-Mitarbeiter Manfred W. im November 2003 vor dessen Wohnung abgepasst, geschlagen und dann mit einem Brotmesser erstochen. Der Angeklagte hatte seinen Angaben zufolge einen Tipp bekommen, dass bei dem Rentner Geld zu holen sei. K. G.

„Er wollte mir an den Hals“:Ehefrau gesteht tödliche Messerattacke

Eine fünffache Mutter muss sich seit gestern wegen einer tödlichen Messerattacke auf ihren Ehemann verantworten. Die 35-Jährige gestand vor dem Landgericht einen wuchtigen Stich in die Brust ein, berief sich auf Notwehr. „Er wollte mir an den Hals, ich hatte Angst um mein Leben“, erklärte Juliane M. Bei dem Streit in ihrer Wohnung in Spandau seien beide betrunken gewesen. Ihre Ehe beschrieb sie als „ständigen Machtkampf“. Der 35-Jährige schleppte sich bis zur Telefonzelle und rief die Feuerwehr, konnte aber nicht gerettet werden. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. K. G.

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