Wirtschaft : Kampf dem Krebs

Eckert und Ziegler produziert Medizin-Hightech

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„Müntefering hätte seine Kapitalismuskritik in der Mottenkiste lassen sollen“, sagt Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender der Berliner Eckert und Ziegler AG. „Damit bedient er die Ressentiments seines Wählermilieus, aber er fällt denjenigen in den Rücken, die noch den letzten Rest von Wohlstand in diesem Land verteidigen“, so der Chef der Pankower Medizintechnikfirma, die 250 Mitarbeiter beschäftigt. Eckert und Ziegler stellt Krebsdiagnose und Tumortherapiegeräte her. Das 1992 gegründete Unternehmen gehörte nach dem Börsengang 1999 zu den Stars am Neuen Markt. Wie bei vielen Technologiefirmen brach der Kurs später ein, nun hat sich die Firma stabilisiert. Nach wachstumsschwachen Jahren erzielte Eckert und Ziegler im Geschäftsjahr 2004 deutliche Zuwächse: Der Jahresüberschuss stieg auf 3,3 Millionen Euro bei einem Umsatz von knapp 36 Millionen Euro. „Die Politik sollte sich darauf konzentrieren, die nötigen Reformen an Schulen, Universitäten und im Gesundheitssektor anzugehen“, sagt Eckert. „Aber das ist schwieriger, als Sprüche von sich zu geben.“ avi

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