• Kamps denkt über den Verkauf von Konzernteilen nach Für Ende 2004 werden wieder positive Ergebnisse angestrebt

Wirtschaft : Kamps denkt über den Verkauf von Konzernteilen nach Für Ende 2004 werden wieder positive Ergebnisse angestrebt

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Düsseldorf (dpa). Europas größter Backkonzern Kamps will mit einem Konsolidierungsprogramm wieder in die Gewinnzone zurückkehren. „Das Ziel heißt: Konsolidierung und mehr Rendite“, sagte der neue Vorstandschef von Kamps, Michael Kern, am Mittwoch.

„Wir starten jetzt in den zweiten Teil der KampsStory“, betonte Kern. Nachdem Kamps nun größtes Unternehmen in Europa sei, solle es auch das stärkste werden. Zunächst will das neue Management alle Konzernaktivitäten auf den Prüfstand stellen. Von zwei Unternehmen mit einem Umsatzvolumen von jeweils weniger als zehn Millionen Euro habe man sich bereits getrennt. Weitere Verkäufe schloss Kern nicht aus. Einzelheiten zur neuen Strategie, Struktur und zu den Finanzzielen will das Unternehmen im Herbst bekannt geben. Mit der Umsetzung solle anschließend begonnen werden. Positive Ergebnisbeiträge würden dann wieder für Ende 2004 erwartet, so Kern. Barilla-Chef Guido Barilla sagte, dass in zwei Jahren die Resultate von Kamps wieder befriedigend sein würden.

Kamps, wozu unter anderem die Marken Golden Toast und Lieken Urkorn zählen, gehört seit Juli des vergangenen Jahres zur italienischen Barilla-Gruppe. Im vergangenen Geschäftsjahr 2002 hatte Kamps vor allem durch Sonderbelastungen einen Verlust von 127 Millionen Euro (2001: 5,5 Millionen Euro Gewinn) verkraften müssen. Der Umsatz blieb stabil und lag bei 1,73 Milliarden Euro. Rund 84 Prozent des Umsatzes wurden mit Backwaren für den Lebensmitteleinzelhandel, weitere 15 Prozent mit den Shops erwirtschaftet.

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