Wirtschaft : Kapitalerhöhung

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Grundlage jedes Unternehmens ist das Eigenkapital, das durch die Eigentümer – etwa Aktionäre – zur Verfügung gestellt wird. Auf dieser Basis können etwa Banken Kredite vergeben; Unternehmen brauchen Eigenkapital, um Kredite aufnehmen zu können. Wird das Eigenkapital durch Verluste reduziert oder ist die Aufnahme neuer Kredite nur schwer möglich, kann ein Unternehmen eine Kapitalerhöhung (siehe Artikel auf Seite 19) durchführen. Dabei werden neue, so genannte „junge“ Aktien ausgegeben. In der Regel erhalten dabei die Altaktionäre ein Bezugsrecht für die zusätzlichen Papiere, damit sie ihren relativen Anteil am Unternehmen sichern können. Meist belastet eine Kapitalerhöhung zunächst den Aktienkurs, weil dadurch der Gewinn des Unternehmens auf eine größere Anzahl von Aktien aufgeteilt werden muss. hop

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