Wirtschaft : Kapitalspritze für Winterthur

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der Finanzkonzern Credit Suisse schießt weitere 408,26 Millionen Euro bei der Winterthur-Versicherung zu. Damit soll die Kapitalbasis der Winterthur gestärkt werden, teilte die Bank mit. Winterthur habe die negative Entwicklung an den Finanzmärkten zugesetzt. Der Finanzkonzern hatte bereits im Juni 1,16 Milliarden Franken durch eine Anleihe an Kapital aufgenommen. Das Geld floss ebenfalls an Winterthur. AP

Weniger Umsatz für Nokia

Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia hat zum zweiten Mal innerhalb eines Monats seine Umsatzprognose gesenkt. Nokia rechnet wegen der anhaltend schwachen Nachfrage nach Mobiltelefonen und Netzwerkausrüstungen jetzt mit einem Umsatzplus von zehn Prozent im zweiten Halbjahr. Bisher war das Unternehmen von einem Zuwachs von 15 Prozent ausgegangen. Zugleich erklärte der finnische Marktführer, er strebe weiterhin einen Marktanteil von 40 Prozent bei Handys an.AP

Konsumflaute belastet Expert

Die Elektrofachhandelsgruppe Expert AG hat in den ersten Monaten dieses Jahres die Kaufzurückhaltung in Deutschland zu spüren bekommen. Die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2001/2002 seien mit einem Umsatzplus von 5,1 Prozent planmäßig verlaufen. Die Zurückhaltung seit Januar habe die Umsätze aber beeinträchtigt, sagte der Vorstandsvorsitzende Heinz Herr. Im gesamten Geschäftsjahr wuchs der Umsatz um 4,3 Prozent auf 2,17 Milliarden Euro. dpa

ADS System ist insolvent

Der Bad Homburger Computer-Dienstleister ADS System AG hat einen Insolvenzantrag gestellt. Dies teilte der Netzwerk-Dienstleister am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen würden zunächst aber fortgeführt. Der Aktienkurs des am Neuen Markt notierten Unternehmens brach daraufhin am Donnerstag um knapp 20 Prozent ein. dpa

Liberty will Ish–Kabel

Der US-Medienkonzern Liberty Media möchte nach Informationen des Handelsblatt bei dem hoch verschuldeten Kabelnetzbetreiber Ish einsteigen. Zudem zeige Liberty Interesse an den Kabelregionalgesellschaften der Deutschen Telekom AG in Bayern und in Norddeutschland. Im Februar war das Unternehmen mit dem Vorhaben, für 5,6 Milliarden Euro sechs Kabel-Regionalgesellschaften von der Telekom zu kaufen, beim Kartellamt gescheitert, da die Wettbewerbshüter die Verbindung von Kabelnetzbetrieb und eigenen Medienangeboten bei Liberty beanstandeten. HB

Sony macht Verlust

Sony Deutschland will nach einem Vorsteuer-Verlust von 13,4 Millionen Euro in 2001/2002 im laufenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen in zweistelliger Millionenhöhe schreiben. 1999/2000 war noch ein Gewinn vor Steuern von 16 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Das Unternehmen hatte 2001/2002 (31. März) einen Umsatzrückgang von fast neun Prozent auf 1,32 Milliarden Euro hinnehmen müssen.dpa

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