KARRIERE-TIPPS : KARRIERE-TIPPS

Sabbatical: Das Gespräch mit dem Chef gut vorbereiten



Wollen Arbeitnehmer ein Sabbatical nehmen, sollten sie das Gespräch mit dem Chef gut vorbereiten. Auf zwei Punkte müssen Berufstätige, die eine Auszeit nehmen wollen, dabei besonders achten, erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln. Zum einen sollten sie sich Argumente überlegen, die den Vorgesetzten davon überzeugen, dass es ihm etwas bringt, wenn er der Auszeit des Arbeitnehmers zustimmt. „Das kann zum Beispiel sein, dass der Arbeitnehmer plant, sich während des Sabbaticals weiterzubilden“, sagt die Juristin. Zum anderen sollte der Mitarbeiter dem Vorgesetzten ein paar Vorschläge machen können, wie die Arbeit ohne ihn bewältigt werden kann – ohne dass er sich dabei selbst überflüssig mache. dpa

Vorstellungsgespräch: Nicht negativ über den Ex-Arbeitgeber sprechen

Auch wenn der alte Chef unerträglich war, sollten Arbeitnehmer das in einem Vorstellungsgespräch niemals sagen. „Es ist immer besser, sich lobend über die alte Stelle zu äußern“, sagt die Karriereberaterin Carolin Lüdemann aus Stuttgart. Denn sonst stünden Bewerber schnell als unloyal und undankbar dar. Gut sei es etwa, zu sagen: „Der frühere Job hat mir gefallen. Nun möchte ich jedoch neue Entwicklungsschritte machen, und die sind in meiner alten Firma nicht möglich“, erklärt Lüdemann. dpa

Statussymbole: Auch Frauen sollten Sie für sich nutzen

Aus Statussymbolen wie einem schnellen Auto oder einer teuren Uhr machen sich viele Frauen nichts. „Will Frau im Job erfolgreich sein, ist das jedoch ein Fehler“, sagt die Karriereberaterin Claudia E. Enkelmann aus Königstein im Taunus. Denn mit den Statussymbolen zeigten Menschen ohne Worte, welche Stellung sie im Beruf und in der Gesellschaft haben. „Lehnt eine Frau Statussymbole ab, muss sie sich nicht wundern, wenn sie unterschätzt wird“, erklärt Enkelmann. Männer schlössen aus fehlenden Statussymbolen, dass eine Person keine Macht hat. Enkelmann rät Frauen daher, durchaus in solche Symbole zu investieren; mit Augenmaß natürlich. dpa

Netzwerken: Kontakt zu Kollegen mit ähnlichen Interessen pflegen

Ein gut verzweigtes, berufliches Netzwerk kann Arbeitnehmern dabei helfen, Karriere zu machen. Doch viele wissen nicht, wie sie ein solches Netzwerk aufbauen sollen. „Kontakte knüpft man immer durch Gemeinsamkeiten“, sagt die Karriereberaterin Gudrun Fey aus Regensburg, die ein Ratgeberbuch zum Thema Netzwerken geschrieben hat. So könnten etwa Arbeitnehmer, die sportliche Interessen haben, in die Betriebssportgruppe gehen. Ein Weg sei auch der Stammtisch – etwa von Kollegen, die das gleiche Fach studiert haben. dpa

Bewerbung: Den Lebenslauf

interessant referieren

Bewerber üben am besten zu Hause, wie sie ihren Lebenslauf kurz und interessant präsentieren. „Dann gibt es dabei im Vorstellungsgespräch keine Probleme“, sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Nach Schätzungen der Expertin fordern Personaler in 99 Prozent der Fälle die Kandidaten auf: „Erzählen Sie mal etwas über sich.“ Bewerber täten daher gut daran, sich ein paar Sätze zurechtzulegen, mit denen sie ihren Werdegang strukturiert und anschaulich darlegen. Wichtig sei dabei, den Monolog weder zu lang noch zu kurz zu halten, sagt Hofert. „Ideal ist eine Länge von drei bis vier Minuten.“ Am besten gliedert der Bewerber den Vortrag dabei in die drei Bestandteile Einleitung, Hauptteil und Schluss. dpa

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