BENIMM IM BERUF  : Gastgeber gibt den Takt vor

Beim Geschäftsessen greift besser niemand zu, bevor der Gastgeber zu essen begonnen hat. Alles andere könnte unhöflich wirken. Das gilt aber nicht für Wasser. „Das darf man immer trinken“, sagt Bettina Angerer, Etikette-Trainierin aus Norderstedt bei Hamburg. „Mit dem Wein wartet man dagegen, bis der Gastgeber das Glas erhebt.“ Stehen schon Brot und Butter auf dem Tisch, bevor die Vorspeise serviert wird, kommt es auf den Rahmen an. „Wer sichergehen will, sollte auch damit auf den Gastgeber warten“, so Angerer. Als Faustregel lässt sich merken: Nimmt der Gastgeber das Besteck in die Hand, ist das Essen eröffnet. Im Laufe des Essens wechseln oft die Weine: Wer von Weiß auf Rot umgestiegen ist, sollte dann nicht mehr zu Weiß zurückkehren, empfiehlt Angerer. Und: „Bei jedem Wechsel wünscht man sich ''Zum Wohl''.“dpa

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