Betrieblicher Weiterbildung : Was im Tarifvertrag steht

Der Umfang betrieblicher Weiterbildungen kann in Tarifverträgen festgelegt sein. Das Angebot umfasst die Qualifizierung für veränderte Anforderungen im eigenen Aufgabengebiet auf Kosten des Arbeitgebers.

Im Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg zum Beispiel ist außerdem vereinbart, dass Fortbildungen für höherwertige Aufgaben und die Fortentwicklung des fachlichen, methodischen und sozialen Wissens für das eigene Arbeitsgebiet vom Chef gefördert werden. Dazu können auch so genannte „Soft Skills“ zählen, also Fortbildungen zur Stärkung sozialer Kompetenzen. „Dahin geht der Trend“, sagt Dick Moraal vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn (BIBB). „Während das Angebot an betrieblichen IT-Kursen in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sind ,Soft Skills’ deutlich gefragter.“

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