Karriere : Debattieren trainiert für den Job

04.01.2009 00:00 Uhr

Debattieren schult die rhetorische Fähigkeiten. Schlagfertig sein, argumentieren können, gut zuhören, sich engagieren und offen sein für die Perspektiven des Gegenübers – das ist in vielen Berufen gefragt. Doch diese Fähigkeit hängt nicht nur vom Talent ab, regelmäßiges Training hilft, sie auszubauen. Für Berufstätige gibt es dazu zahlreiche Weiterbildungsseminare. Für Studenten bieten viele Hochschulen so genannte Debattierclubs an, die auch Turniere organisieren, Trainings mit der Videokamera oder Treffen mit erfahrenen Debattier-Profis. Eine Übersicht zu solchen Clubs an deutschen Hochschulen ist auf der Website des Verbands der Debattierclubs unter www.vdch.de zu finden. Informationen zum Debattierclub zu Berlin gibt es unter www.debating.de.

Die Clubs lehnen sich an angelsächsische Vorbilder an, zum Teil wird an den Hochschulen auch auf Englisch diskutiert, berichtet das Magazin „Junge Karriere“in seiner Januarausgabe.

   Beim Debattieren sollten einige grundsätzliche Regeln beachtet werden. Dazu gehört, keine Angst davor zu haben, „ins kalte Wasser zu springen“ – egal, worum es thematisch gerade geht. Dabei nicht völlig gelassen zu bleiben, sondern einen Adrenalinkick zu bekommen, zeichne einen guten Redner sogar aus. Üblicherweise werden in den Clubs die zu vertretenden Positionen zugelost. Es bleibt daher meistens nicht viel Zeit, um sich in das jeweilige Thema einzuarbeiten. Damit das nicht unangenehm auffällt, sollten sich Diskutierwütige generell zum Beispiel durch regelmäßige Zeitungslektüre auf dem Laufenden halten.

   Beim Diskutieren gilt der Grundsatz: Zu viele Gedankensprünge verwirren – die Zuhörer sollen die Argumente gut nachvollziehen können, erläutert das Magazin. Weil Debattierer oft eine Ansicht vertreten müssen, die nicht ihre eigene ist, empfiehlt es sich außerdem, eine generelle Offenheit gegenüber anderen Meinungen zu kultivieren. Um möglichst überzeugend zu sein, sollten Diskussionsteilnehmer außerdem zweierlei im Blick behalten: die Schwachstellen der eigenen Argumentation und auch die des Gegenübers. dpa

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