Karriere : NACHRICHTEN

Unternehmen sind gerüstet

für schlechte Zeiten

87 Prozent der deutschen Unternehmen haben einen Notfallplan für Zeiten, in denen wirtschaftlicher Abschwung droht. Damit sind sie besser auf Konjunkturrisiken vorbereitet als Unternehmen anderer Länder. Zum Vergleich: 80 Prozent der europäischen und lediglich 67 Prozent der amerikanischen Unternehmen haben Notfallpläne für Krisenzeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Global Strategic Rewards Report 2008/2009" der Unternehmensberatung Watson Wyatt. An der Befragung nahmen knapp 1400 Unternehmen aus 37 Ländern mit insgesamt mehr als 15 Millionen Mitarbeitern teil. JK

Beim Jobeinstieg mit Persönlichkeit punkten

Sowohl bei der Stellensuche als auch während der ersten Monate im neuen Job zählen vor allem persönliche Kompetenzen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das bestätigt fast die Hälfte der mehr als 6000 Personal- und Finanzmanager, die für eine aktuelle Studie von dem auf Finance & Accounting spezialisierten Personaldienstleister Robert Half in 17 Ländern befragt wurden. Jobeinsteiger punkten demnach vor allem durch ihre Kommunikationsfähigkeit (26 Prozent) und ihre Bereitschaft, sich anzupassen (29 Prozent). JK

Probezeit muss schriftlich

im Ausbildungsvertrag geregelt sein

Die Dauer der Probezeit für Lehrlinge muss schriftlich im Ausbildungsvertrag geregelt sein. Sie darf nach dem Berufsbildungsgesetz zwischen einem und vier Monate betragen, berichtet das vom Deutschen Industrie- und Handwerkskammertag (DIHK) in Berlin herausgegebene Magazin "position" in seiner Januarausgabe. Zwar sei ein Ausbildungsverhältnis bereits nach einer mündlichen Vereinbarung wirksam - für die Details ist ein schriftlicher Vertrag aber Pflicht. In ihm müssen neben der Probezeit auch Vergütung, Urlaubsregelungen und tägliche Arbeitszeit festgehalten sein. dpa

Arbeitsumfeld beeinflusst

die Leistungsfähigkeit Älterer

Ältere Beschäftigte sind nicht automatisch weniger kreativ, lern- und leistungsfähig als Jüngere. Viel hängt davon ab, wie Arbeitsplätze und Arbeitsprozesse gestaltet werden, erläutert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. Entscheidend ist, dass ältere Beschäftigte geistig gefordert und gefördert werden. Monotone Arbeit, die den Menschen zum Anhängsel der Maschinen degradiere, lasse dagegen auch die grauen Zellen verkümmern. Komplexere und anspruchsvollere Aufgaben könnten helfen, dem entgegenzuwirken. Weitere Tipps bietet die Broschüre „Geistig fit im Beruf“. Sie kann bezogen werden bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz, E-Mail: info-zentrum baua.bund.de. dpa

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